Christian Haller

Christian Haller
© Yvonne Böhler

Christian Haller naît en 1943 à Brugg (AG). Il fait des études de zoologie à Bâle, avant de mettre en valeur le fonds littéraire du philosophe et écrivain suisse Adrien Turel. Pendant huit ans, il est chef du département « études sociales » de l'Institut Gottlieb Duttweiler de Rüschlikon (ZH), puis travaille pendant quatre ans comme directeur artistique au théâtre « Claque » de Baden. De 1987 à 1995, il est président de l'Association des professionnels du théâtre de Suisse (Vereinigte Theaterschaffende der Schweiz). Aujourd'hui écrivain indépendant et conseiller artistique à Laufenburg, il a reçu de nombreuses récompenses pour ses œuvres, dont le Prix Schiller 2007 pour sa Trilogie des Erinnerns.

www.christianhaller.ch

Bibliographie

München, Luchterhand, 2017. München, Luchterhand, 2017.

Schon seit Kindertagen hat es sich der Erzähler von Christian Hallers neuem Roman zur Angewohnheit gemacht, allen Anforderungen und Erwartungen auszuweichen. Jetzt ist er Anfang zwanzig, auf der Suche nach einem Sinn für sein Leben, und er merkt, dass er sich aus seinen Rückzugsräumen hinaus in die gesellschaftliche Gegenwart begeben muss. Da er mit seinen eigenen poetischen Arbeiten nicht vorankommt, stürzt er sich in das Unterfangen, den unüberschaubaren Nachlass des Dichters Adrien Turel zu sichern sowie in einem kleinen Schweizer Dorf eine Stelle als Lehrer anzutreten. Während sich unerfüllte Hoffnungen und Träume immer mehr in ihm aufstauen, bricht unerwartet der Damm: Eher zufällig kommt er an das Gottlieb Duttweiler-Institut bei Zürich, macht Karriere, der Fluss seines Lebens trägt ihn in höchste gesellschaftliche Kreise. Doch mit dem Einblick in die Machenschaften von Politik und Wirtschaft muss er erkennen: Auch dies kann – trotz Aufstieg und Erfolg – nicht sein Weg sein.

(Buchpräsentation Luchterhand)

Die verborgenen Ufer , München, Luchterhand, 2015.
Laub vor dem Winter , Zürich, Wolfbach, 2014.
Der seltsame Fremde , München, Luchterhand, 2013.
Aus dem Alphabet der Bäume , mit einem Linolschnitt von Esther Meier-Ringger, Meran, Offizin S., 2010.
Die Stecknadeln des Herrn Nabokov , München, Luchterhand, 2010.
Die Wasseramsel am Kanal , Illustrationen von Peter Haller, kein Ort, Privatdruck, 2009.
Am Rand von allem , Eggingen, Isele, 2008.
Im Park , München, Luchterhand, 2008.
Die besseren Zeiten , München, Luchterhand, 2006.
Das schwarze Eisen , München, Luchterhand, 2004.
Die verschluckte Musik , München, Luchterhand, 2001.
Der Brief ans Meer , München, Luchterhand, 1995.
Das Osterspiel von Muri , Baden, Baden-Verlag, 1992.
Leben , Berlin, Gustav Kiepenheuer Bühnenvertrieb, 1992.
Strandgut , München, Luchterhand, 1991.
Prinz Ramins Baum , Lenzburg, Coban, 1984.
Die Hälfte der Träume und andere Geschichten , München, Noack Hübner, 1980.