Kurt Marti

Marti, Kurt
© Yvonne Böhler

Kurt Marti naît à Berne en 1921. Il est scolarisé pendant un temps dans le même gymnase que Friedrich Dürrenmatt. Après avoir étudié le droit pendant un an, il se réoriente vers la théologie évangélique à Berne et à Bâle – où il suit les cours d'un certain Karl Barth. De 1947 à 1948, il travaille à la Commission œcuménique pour l'aide spirituelle aux prisonniers de guerre à Paris. À la fin de ses études, il épouse Hanni Morgenthaler qui lui donne quatre enfants. Il est prêtre pendant dix ans à Niederlenz, dans le canton d'Argovie, avant de travailler, de 1961 à 1983, à la Nydeggkirche de Berne. Cofondateur de l'association de politique de développement « la Déclaration de Berne », il a également été membre de l'association d'écrivains « le groupe d'Olten » jusqu'à sa dissolution en 2002. Auteur indépendant depuis1983, Kurt Marti a obtenu de nombreuses récompenses, notamment le Prix Johann Peter Hebel du land du Bade-Wurtemberg en 1972 et le Grand Prix de Littérature de la ville de Berne en 1981, le Prix Kurt Tucholsky en 1997, le Prix Karl Barth en 2002, le Prix de littérature du canton de Berne en 2010 et le Prix Schiller pour son œuvre Notizen und Details 1964–2007 en 2011. Kurt Marti est décédé le 11 février 2017.

Bibliographie

  • Hommage an Kurt Marti, avec Kurt Marti, Audio-CD, 2 CDs, 82 Min., Luzern, Der gesunde Menschenversand, 2015.
  • Heilige Vergänglichkeit. Spätsätze, Stuttgart, Radius, 2010.
  • Notizen und Details 1964–2007, herausgegeben von Hektor Leibundgut, Klaus Bäumlin und Bernard Schlup, Zürich, TVZ, 2010.
  • Ein Topf voll Zeit 1928–1948, Zürich, Nagel & Kimche, 2008.
  • Du. Rühmungen, Stuttgart, Radius, 2008.
  • Gott im Diesseits. Versuche zu verstehen, Stuttgart, Radius, 2005.
  • Zoé Zebra. Neue Gedichte, Zürich, Nagel & Kimche, 2004.
  • Der Traum geboren zu sein. Ausgewählte Gedichte, Zürich, Nagel & Kimche, 2003.
  • Prediger Salomo. Weisheit inmitten der Globalisierung, Stuttgart, Radius, 2002.
  • Der cherubinische Velofahrer und andere Belustigungen, Mit Illustrationen von Hannes Binder, Zürich, Jordan, 2001.
  • Orazioni funebri [Leichenreden], traduction de Annarosa Zweifel Azzone, Milano, Crocetti, 2001.
  • Der Heilige Geist ist keine Zimmerlinde. Achtzig ausgewählte Texte, mit einem Vorw. von Eberhard Jüngel, Stuttgart, Radius, 2000.
  • Kleine Zeitrevue. Erzählgedichte, Zürich, Nagel & Kimche, 1999.
  • Von der Weltleidenschaft Gottes. Denkskizzen, Stuttgart, Radius, 1998 (Stuttgart, Radius, 2011).
  • Là vois la vie [Da geht dasein], traduction de Patricia Zurcher, zweisprachig Deutsch-Französisch. Vorwort von Peter Utz, Lausanne, Empreintes, 1998.
  • Werkauswahl in 5 Bänden, Ausgewählt von Kurt Marti und Elsbet Pulver, Vorwort von Elsbeth Pulver, Zürich, Nagel & Kimche, 1996.
  • Im Sternzeichen des Esels. Sätze, Sprünge, Spiralen, Zürich, Nagel & Kimche, 1995.
  • Gott Gerneklein. Gedichte, Stuttgart, Radius, 1995.
  • Erinnerungen an die DDR und einige ihrer Christen, Zürich, Jordan, 1994.
  • Fromme Geschichten, Stuttgart, Radius, 1994.
  • Nocturnes [Nachtgeschichten]. Récits, traduction de Laurent Jospin, Vevey, L’Aire, 1994.
  • Da geht dasein. Gedichte, Hamburg, Luchterhand, 1993.
  • Der Geiger von Brig. Helvetische Jubelgedichte, Basel, Lenos, 1991.
  • Die Psalmen Davids. Annäherungen, Stuttgart, Radius, 1991.
  • Kurt Marti. Texte, Daten, Bilder, hrsg. von Christof Mauch ; mit einem Vorw. von Walter Jens, Frankfurt a.M., Luchterhand, 1991.
  • Herausgehoben. Notizen und Details, Stuttgart, Radius, 1990.
  • Högerland. Ein Fussgängerbuch, [überarbeitete Neuausgabe in «Die Hoffnung geht zu Fuss. Tagebücher 2», Zürich: Nagel & Kimche, 1996], Frankfurt a.M., Luchterhand, 1990.
  • Wen meinte der Mann?. Gedichte und Prosatexte, Auswahl und Nachwort von Elsbeth Pulver, Ditzingen, P. Reclam jun, 1990.
  • Die gesellige Gottheit. Ein Diskurs, Stuttgart, Radius, 1989 (Stuttgart, Radius, 2004).
  • Der Vorsprung Leben. Ausgewählte Gedichte 1959–1987, Frankfurt a.M., Luchterhand, 1989.
  • Der Gottesplanet. Predigten und Aufsätze, Darmstadt, Luchterhand, 1988.
  • Red’ und Antwort. Rechenschaft im Gespräch, Stuttgart, Radius, 1988.
  • Mein barfüssig Lob. Gedichte, Darmstadt, Luchterhand, 1987.
  • Nachtgeschichten, Darmstadt, Luchterhand, 1987.
  • Ungrund Liebe. Klagen, Wünsche, Lieder, Stuttgart, Radius, 1987 (Stuttgart, Radius, 2004).
  • O Gott!. Essays und Meditationen, Stuttgart, Radius, 1986.
  • Tagebuch mit Bäumen, [überarbeitete Neuausgabe in «Die Hoffnung geht zu Fuss. Tagebücher 2», Zürich: Nagel & Kimche, 1996], Darmstadt, Luchterhand, 1985.
  • Schilfgräser. Aphorismen, Holzschnitte von Gerhard S. Schürch, Lugnorre, Dendron, 1985.
  • Lachen, Weinen, Lieben. Ermutigungen zum Leben, Stuttgart, Radius, 1985.
  • Zart und genau. Reflexionen, Geschichten, Gedichte, Predigten, hrsg. von Siegfried Bräuer und Hansjürgen Schulz, Berlin, Evangelische Verlagsanstalt, 1985.
  • Geduld und Revolte. Die Gedichte am Rand, Vorwort von Ingeborg Drehwitz. [veränderte Neuausgabe von «Gedichte am Rand»], Stuttgart, Radius, 1984.
  • Ruhe und Ordnung. Aufzeichnungen, Abschweifungen 1980–1983, [unter dem Titel «Unruhe und Ordnung» ausgewählte und überarbeitete Neuauflage in «Turbulenzen und Träume. Tagebücher 1». Zürich: Nagel & Kimche, 1996], Darmstadt, Luchterhand, 1984.
  • Wo chiemte mer hi?. Gedicht und Schtückli (Minidramen) ir Bärner Umgangsschprach, Münsingen, Fischer-Taschenbuch-Verlag, 1984.
  • Schöpfungsglaube. Die Ökologie Gottes, Stuttgart, Radius, 1983 (Stuttgart, Radius, 2008).
  • Widerspruch für Gott und Menschen. Aufsätze und Notizen, Freiburg, Kerle, 1982.
  • Gottesbefragung. Der 1. Johannesbrief heute, Stuttgart, Radius, 1982.
  • Schon wieder heute. Ausgewählte Gedichte 1959–1980, Darmstadt, Luchterhand, 1982.
  • Bürgerliche Geschichten, Darmstadt, Luchterhand, 1981.
  • Für eine Welt ohne Angst. Berichte, Geschichten, Gedichte, Hannover, Lutherisches Verlagshaus, 1981.
  • Der Aufstand Gottes gegen die Herren. 31 Gedichte und 23 Bilder zum Thema Passion, mit Ge Gessler, Bildkommentare von Christian Radecke, zusgest. und hrsg. von Wolfgang Erk, Stuttgart, Radius, 1981.
  • Abendland. Gedichte, Darmstadt, Luchterhand, 1980.
  • Gut Schlechtwetter, Illustrationen Dietmar Noworzyn, Schleiden, Chur-Verlag, 1980.
  • Ein Abend in Lehrer Meilis ruhigem Leben. Erzählung, Die Entfernung: Holzschnitte von Gerhard S. Schürch, Bern, Dendron, 1980.
  • Zärtlichkeit und Schmerz. Notizen, Darmstadt, Luchterhand, 1979.
  • In der Schweiz wird es Weihnacht, St. Gallen, Traber, 1979.
  • «Der Mensch ist nicht für das Christentum da». Ein Streitgespräch über Gott und die Welt zwischen einem Christen und einem Agnostiker, mit Robert Mächler, Hamburg, Lutherisches Verlagshaus, 1977.
  • Nancy Neujahr & Co, Leverkusen, Braun, 1976.
  • Meergedichte Alpengedichte, Berlin, Fietkau, 1975.
  • Die Riesin. Ein Bericht, Darmstadt, Luchterhand, 1975 (Stuttgart, Radius, 1990).
  • Undereinisch. Gedicht ir Bärner Umgangssprach, Darmstadt, Luchterhand, 1973.
  • Zum Beispiel: Bern 1972. Ein politisches Tagebuch, [Politisches Tagebuch. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus Gerd Mohn, 1977; ausgewählte und überarbeitete Neuauflage in «Turbulenzen und Träume. Tagebücher 1». Zürich: Nagel & Kimche, 1996], Darmstadt, Luchterhand, 1973.
  • Paraburi. Eine Sprachtraube, Bern, Zytglogge, 1972 (Stuttgart, Radius, 1991).
  • Dialog Christ-Marxist. Ein Gespräch, Zusammen mit Konrad Farner. Der Text zum Film von Richard Dindo, Zürich, Verlagsgenossenschaft, 1972.
  • Bundesgenosse Gott. Versuche zu 2. Mose 1–14, Basel, F. Reinhardt, 1972 (Zürich, Jordan, 1992).
  • Das Herz der Igel. Texte für die Schule, Bern, Zytglogge, 1972.
  • Heil Vetia. Etwas wie ein Gedicht, Mit 4 Illustrationen von Ernst Mattiello. [Neuausgabe unter dem Titel «Heil Vetia. Ein politischer Diskurs»], Basel, Lenos, 1971 (Basel, Lenos, 1981).
  • Abratzky oder Die kleine Brockhütte. Nachträge zur weiteren Förderung unseres Wissens, Lexikon in einem Band, Neuwied, Luchterhand, 1971.
  • Leichenreden. Gedichte, Darmstadt, Luchterhand, 1969 (Zürich, Nagel & Kimche, 2001).
  • Das Aufgebot zum Frieden. Biblische Perspektiven, Basel, F. Reinhardt, 1969.
  • Theologie im Angriff, Mit Beiträgen von Martin Stähli, Hans Kasper Schmocker, Zürich, Verlag der Arche, 1969.
  • Rosa Loui. Vierzg Gedicht ir Bärner Umgangsschprach, Neuwied, Luchterhand, 1967.
  • Trainingstexte, Zürich, Regenbogen, 1967.
  • Das Markus-Evangelium. Ausgelegt für die Gemeinde, Basel, F. Reinhardt, 1967 (Zürich, Jordan, 1985).
  • Poésie et prose, traduction de Eugène Badoux, Lausanne, L’Âge d’homme, 1967.
  • Gedichte, Alfabeete & Cymbalklang, Berlin, Fietkau, 1966.
  • Die Schweiz und ihre Schriftsteller – die Schriftsteller und ihre Schweiz, Zürich, EVZ, 1966.
  • Gedichte am Rand, Teufen / Köln, Niggli / Kiepenheuer & Witsch, 1963.
  • Moderne Literatur, Malerei und Musik. 3 Entwürfe zu einer Begegnung zwischen Glaube und Kunst, Zürich, Flamberg, 1963.
  • Dorfgeschichten 1960, [erweiterte Neuausgabe: Wohnen zeitaus. Geschichten zwischen Dorf und Stadt, Zürich: Flamberg 1965, veränderte Taschenbuchausgabe:1983], Gütersloh, S. Mohn, 1960 (Darmstadt, Luchterhand, 1983).
  • Boulevard Bikini. Gedichte, Holzschnitte von Willy Leiser, Biel, Vorstadtpresse, 1959.
  • Republikanische Gedichte, Mit 6 Original-Linolschnitten von Max Sulzer. [Neuausgabe erweitert], St. Gallen, Tschudy, 1959 (Neuwied, Luchterhand, 1971).

«Vergeistigung im Alter? Nicht doch. Die Beschäftigung mit dem Körper, vor allem mit seinen Defiziten, nimmt unliebsam überhand.»

«Hie und da aber grüsst - o Wunder! - ein ewiger Augenblick die heilige, weil von Gott gewollte Vergänglichkeit.»

Kurt Martis Spätsätze pendeln zwischen ungeschminkter Zustandsbeschreibung und ungebrochener Zuversicht.

Kurt Marti, geboren 1921 in Bern, Studium der Jura, dann Theologie in Bern und Basel. Bis 1983 tätig als Pfarrer, u.a. an der Nydeggkirche in Bern. Er ist Ehrendoktor der theologischen Fakultät Bern, Mitbegründer der Schriftsteller-Gruppe Olten und der Erklärung von Bern. Zahlreiche Veröffentlichungen: Erzählungen, einen Roman, Gedichte, Tagebücher, Essays. Auszeichnungen: 1997 Kurt-Tucholsky-Preis für sein Gesamtwerk, 2002 Karl-Barth-Preis für sein «theopoetisches» Werk. [Klappentext Radius Verlag]