Christoph Höhtker

Höhtker, Christoph
© Alexandra Sonntag

Christoph Höhtker, né à Bielefeld en 1967, a fait des études de sociologie avant de devenir journaliste, professeur de langues et rédacteur publicitaire. Il s'est installé à Genève en 2004.

Bibliographie

  • Das Jahr der Frauen. Roman, Frankfurt/Main, weissbooks, 2017.
  • Alles sehen. Roman, Mainz, Ventil, 2015.
  • Die schreckliche Wirklichkeit des Lebens an meiner Seite. Roman, Berlin, Berlin-Verlag, 2013.
Alles sehen. Roman (Mainz, Ventil, 2015)
Alles sehen. Roman (Mainz, Ventil, 2015)

»Alles sehen« ist die Geschichte eines Tages und einer Nacht, ein Reigen von Schicksalen. Liebe und Sexualität, Gewalt und Gesellschaftswissenschaften – aus den Zentralelementen menschlicher Existenz kondensiert sich die Essenz einer verschwindenden Stadt.

Wie verbringt Michael Brandt den Tag vor dem Date? Wie verbringt man überhaupt einen Tag in B.? Grundsätzlich: B. – Alptraum, Wahnfigur oder schlicht ein gereiftes Gemeinwesen? Ein urbanes Experiment, in das Frank Stremmer wirklich zurückkehren will? In dem marxistische Kurierdienste operieren? Das eine eigene Soziologie erfunden hat? Was ist das eigentlich: »totale Soziologie«? Jan Bargfrede soll Möbel designen, spricht aber lieber mit seinen Fahrrädern – wie lange hält es Marion mit diesem Irren noch aus? Und wie verrückt muss man erst sein, um in B. ein Sternerestaurant zu betreiben? 72 Jungfrauen warten im Paradies - wird Stephan Lösing alias Umur Kubayb Abdulbaki sie dort besuchen? Muss das »La Terrasse« deswegen in die Luft fliegen? Kriminalhauptmeister Günter Hilter ermittelte privat, doch warum ohne Erfolg? Überhaupt: Wie viel Misserfolg hält ein Mensch, hält eine Stadt aus? Wie wirken Drogen an einem Ort, der selber Droge ist? Und was bleibt am Ende? Der ewige Wind?

(Buchpräsentation Ventil Verlag)